| Gebäudetechnikplaner/in |
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BerufsbildGebäudetechnikplaner und Gebäudetechnikplanerinnen zählen zu den Einsteins unter den Handwerkern. Durch ihre genauen Berechnungen und ihren Blick für technische Details ist Mangel an Wasser, Luft oder Wärme kein Thema mehr.
SpezialisierungGebäudetechnikplaner/-in SanitärAls Gebäudetechnikplaner/-in der Fachrichtung Sanitär sorgst du für Hygiene und Komfort, indem du die Planung und Berechnung von sanitären Installationen durchführst. Neben der häufigen Arbeit am Computer hast du eine beratende Funktion bei Bauherren, Architekten und Ingenieuren, was die sanitären Einrichtungen angeht. Deshalb musst du als Haustechnikfachmann oder -fachfrau alle Normen und Vorschriften kennen, die für das Erstellen von sanitären Installationen beachtet werden müssen. Das Wissen über verschiedene Materialien und Systeme hast du dir ebenfalls angeeignet, und über Angebote der Armaturen- und Apparatehersteller bist du bestens informiert. Zudem beherrschst du moderne Technologien wie Sonnenkollektorensysteme oder Wärmerückgewinnung. Deine Arbeit beschränkt sich somit nicht nur darauf, Wasser ins Haus zu bringen, sondern du leistest auch einen wichtigen Beitrag zum Energiesparen. Gebäudetechnikplaner/-in HeizungAls Gebäudetechnikplaner/-in der Fachrichtung Heizung sorgst du für behagliche Wärme, indem du die Planung und Berechnung von Heizungsanlagen sowie von wärmetechnischen Installationen durchführst. Neben der häufigen Arbeit am Computer hast du eine beratende Funktion bei Bauherren, Architekten und Ingenieuren, wobei jeweilige Heizungsanlagen projektiert werden. Dafür musst du alle Heizungssysteme kennen und aus einem vielfältigen Angebot den zweckmässigsten Energieträger ermitteln. Dabei prüfst du als Gebäudetechnikplaner/-in die Einsatzmöglichkeiten von erneuerbaren Energien und trägst auf diese Weise mit deiner Arbeit viel zum Umweltschutz bei. Gebäudetechnikplaner/-in LüftungAls Gebäudetechnikplaner/-in der Fachrichtung Lüftung sorgst du für ein angenehmes Klima, zu dem du durch Planung und Berechnung von raumlufttechnischen Anlagen beiträgst. Am Anfang dieser Tätigkeit steht die Beratung von Bauherrschaft und Architekt. Dabei werden Lüftungs- und Klimatisierungsmöglichkeiten besprochen sowie alle Grundlagen und Bedingungen genau festgelegt. Danach müssen die Grössen der Apparate und Anlagenteile berechnet werden, was grösstenteils am Computer stattfindet; das gilt auch für das Einzeichnen der Lüftungen im Grundrissplan des Architekten. Es kann aber auch vorkommen, dass Handskizzen erstellt werden müssen, was dieser Fachrichtung eine kreative Seite verleiht. Am Schluss deiner Tätigkeit stehen die Prüfung der fertig montierten Anlage und das Erstellen einer Betriebsanleitung. Oft musst du das Bedienungspersonal in der Handhabung der jeweiligen Apparate instruieren, was eine weitere Herausforderung des Berufes darstellt
AusbildungMathematik, Physik, Baukonstruktionstechnik, Chemie, Informatik, Elektrotechnik. Diese und viele weitere Themen sollten dich auf dem Weg zur Berufsfrau oder zum Berufsmann interessieren. Voraussetzung
Ausbildung
BerufsmaturitätsschuleWenn du in der Schule gute Leistungen bringst, kannst du die Berufsmaturitätsschule – kurz BMS genannt – besuchen und die Berufsmatura machen. Dies kannst du aber auch noch nach der Lehre nachholen. AbschlussDas bestandene Qualifikationsverfahren gibt Anrecht auf das eidgenössische Fähigkeitszeugnis im erlernten Beruf als: Gebäudetechnikplaner/in Heizung EFZ Gebäudetechnikplaner/in Lüftung EFZ Gebäudetechnikplaner/in Sanitär EFZ Und damit hast du gute Chancen in der Berufswelt oder eine ideale Basis für Weiterbildung.
BedingungAber nur, wenn du hinter die untenstehenden Punkte – wenn man ehrlich zu sich selbst ist – ein Plus setzen kannst, wirst du eine interessante Lehrstelle finden und später auch Freude am Beruf haben. Du brauchst:
SchnupperlehreEine Schnupperlehre bringt Klarheit darüber, ob dir der Beruf überhaupt Spass machen könnte. Und darüber, ob du mit den Leuten im Betrieb für mindestens drei Jahre klarkommst.
Wie du eine Schnupperlehrstelle findest? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Hier bekommst du zudem weitere Infos zum Thema Schnupperlehre von der Berufsberatung: http://lehre.admin.ch
WeiterbildungEine Gebäudetechnikplanerlehre ist eine hervorragende Berufsausbildung und bietet viele Möglichkeiten zum Weiterkommen. Ob dies durch gute Arbeit im Betrieb geschieht oder ob du dich für eine Weiterbildung entscheidest, hängt von dir ab. Aber du kannst ja schon mal einen Planer/-in oder Bachelortitel ins Auge fassen. WeiterbildungKursangebote gibt es in den Bildungszentren von suissetec, an örtlichen Berufsfachschulen und Fachschulen oder in regionalen Bildungszentren. Verkürzte GrundbildungEs besteht die Möglichkeit, eine verkürzte Lehre in einem anderen Beruf des Berufsfeldes "Gebäudetechnikplanung" (Heizung, Lüftung, oder Sanitär) zu absolvieren. Kälteplaner/-in EFZ Berufsprüfung (eidg. Fachausweis) Energieberater/-in Gebäude, Projektleiter/-in Gebäudetechnik Höhere Fachprüfung (eidg. Diplom) Sanitärplaner/-in mit eidg. Diplom Höhere Fachschulen (HF) Dipl. Techniker/-in HF mit den Studienrichtungen: Heizungs-, Kälte-, Lüftungs- und Sanitärtechnik Gebäudeautomation Fachhochschulen (FH) Bachelor of Science FH in Gebäudetechnik mit den Studienrichtungen:
- Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) Master of Science in Engineering (MSE) NachdiplomstudiumNachdiplomstudium an Höheren Fachschulen oder an Fachhochschulen Lehrtätigkeit Ausbildung zum/zur Lehrbeauftragten oder zum Fachlehrer/zur Fachlehrerin
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