Chronik in der Aus- und Weiterbildung der Gebäudetechnikberufe St. Gallen PDF Drucken
Jahr 1936 Die Sektion SIV- St. Gallen beschliesst Werkstattkurse für Lehrlinge durchzuführen.
Jahr 1937 Mit dem Gewerbeschuldirektor Dr. Ritter werden über geeignete Räumlichkeiten Gespräche aufgenommen.
Jahr 1939 Nach langem Seilziehen werden Räumlichkeiten für die Spengler Lehrwerkstätte innerhalb des Gewerbe- Schulhaus St. Gallen an der Kirchgasse 15 zur Verfügung gestellt. (ohne Maschinenraum)
Jahr 1942 Die Spengler Lehrwerkstätte wird unter Mitfinanzierung der Gewerbeschule St. Gallen im Untergeschoss des Schulhauses Kirchgasse 15 eingerichtet.
Jahr 1943 Die ersten regelmässigen Werkstattkurse werden ab Frühjahr 1943 unter dem Titel "Arbeitskunde" in den Berufsschulunterricht aufgenommen. Für die Organisation und Durchführung war Emil Zillig zuständig, welcher später als vollamtlicher Berufsschullehrer von 1960 - 1978 tätig war.
Jahr 1950 Emil Zillig organisiert und führt freiwillige Werkstattkurse an Samstagen durch, welche sich grosser Beliebtheit erfreuen. Die Alternative für Lehrlinge zur damaligen Zeit wäre das Arbeiten im Lehrbetrieb gewesen.
Jahr 1961 Zur Auslastung/Ausbau der Kurse kontaktiert Karl Gabler Senior weitere um St. Gallen angrenzende Sektionen.
Jahr 1963 Karl Gabler Senior, S. Käufeler und A. Kubik organisieren Werkstatt- Grundkurse und entwickeln einen speziellen Ausbildungslehrgang. Ein Kurs dauerte 8 Samstage und kostete damals Fr. 120.00.
Jahr 1965 Erstmals wird zum Grundkurs ein Ergänzungskurs angeboten. Ausserdem wurde das Programm durch dreitätige Aluminiumschweisskurse erweitert. Emil Zillig, Ignaz Forster und Walter Gabler Junior wurden als Kursleiter verpflichtet.
Jahr 1968 Zusätzlicher Werkstattraum (Maschinenraum) wird von der Berufsschule St. Gallen zur Verfügung gestellt und vom SIV- St. Gallen für über Fr. 45'000.00 eingerichtet.
Jahr 1971 Erstmals werden Einführungskurse in Blockform zu 90 Stunden durchgeführt und für alle Lehrlinge von SSIV- Verbandsfirmen als Obligatorium erklärt. Die Sanitär-Einführungskurse werden in den ersten zwei Jahren im SSIV- Zentrum Obfelden durchgeführt.
Jahr 1973 Alle Spengler- und Sanitär-Einführungskurse werden erstmals in St. Gallen durchgeführt. Die Organisation und Durchführung erfolgte durch Norbet Strässle. 
Jahr 1976 Verhandlungen mit der Berufsschuldirektion St. Gallen haben einen dritten Werkstattausbau ermöglicht. Die Sanitärwerkstatt wird dabei in das ehemalige Elektriker-Kurslokal integriert. Der SIV-St. Gallen investierte für diesen zusätzlichen Werkstattraum Fr. 100'000.00 um diesen Raum zu sanieren und einzurichten. Nun war es erstmals möglich, die Spengler- und Sanitär-Einführungskurse in separaten Räumen durchzuführen, wozu eine grosse Anzahl von Teilzeit-Kursinstruktoren verpflichtet werden musste. Der Samstag als Kurstag gehörte nun der Vergangenheit an.
Jahr 1980 Die Einführungskurskommission wird aufgelöst. Neugegründet wird die Berufsbildungskommission SIV der Kantone St. Gallen und Appenzell Inner- und
Aussenroden. Die Berufsbildungskommission BBK führt nebst den Einführungskursen auch Mitarbeiter-Weiterbildungskurse durch.
Jahr 1985 Einstellung des neuen hauptamtlichen Kursinstruktors Ernst Tanner.
Jahr 1986 Die neuen Kurs-Reglemente des SSIV ergeben eine Erweiterung des Kursangebotes, was zu Platzproblemen an der Kirchgasse führt. Die Berufsbildungskommission BBK wird erweitert und der neue Präsident Arnold Domeisen übernimmt die grosse Aufgabe, das AZSSH zu planen und zu bauen.
Jahr 1988 Vertrags-Kündigung der Werkstätten in der GBS an der Magnihalde auf Juni 1989. Suche und Evaluation von neuen Werkstätten. Gründung der Stiftung Ostschweizerischen Ausbildungszentrum für Spengler, Sanitär und Heizung durch die SIV-Sektion St. Gallen. Kauf der Räumlichkeiten (1140m2) an der Walenbüchelstrasse 1-3 in St. Gallen von der Firma Gebr. Tobler AG im Stockwerkeigentum.
Jahr 1989 Ausbau und Einrichtung der Werkstätten. Gesamtsumme aller Investitionen inkl. Einrichtungen etwa. Fr. 4.8 Mio. Finanzierung durch SIV- Sektionen,
Berufsbildungskommission, PBK, SSIV, Kanton St. Gallen und Bund. Im Mai 1989 Eintritt von Peter Ledermann als 2. vollamtlicher Instruktor. Renato Egli wird zum Präsidenten der Berufsbildungskommission gewählt. Renato Egli ist für die Kursdurchführung und Berufsbildung verantwortlich. Am 21. September 1989 erfolgt die offizielle Einweihung der neuen Einführungskurs- Werkstätten AZSSH St. Gallen.
Jahr 1990 Einführung des 4. Einführungskurses für Spengler und Sanitärlehrlinge. Erweiterung des Weiterbildungs- Kursangebotes für Spengler/Sanitär. Für gelernte Berufsleute werden in regelmässigen Abständen praktische und theoretische Weiterbildungskurse organisiert.
Jahr 1991 Teilnahme an der grossen OFFA St. Gallen Berufsschau in speziell aufgestelltem Zelt.
Jahr 1993 Neuorganisation der Stiftungsleitung durch Gründung eines Stiftungsausschusses mit entsprechender Ressortzuleitung. A. Neuweiler wird neuer Präsident der Stiftung. Anstellung einer Teilzeitsekretärin. Kauf von weiteren Räumlichkeiten von der Firma Gebr. Tobler AG zur Erweiterung der Theorieräumlichkeiten und zum Einrichten von Sekretariatsräumen.
Jahr 1994 Beginn der ersten 2-jährigen, berufsbegleitenden Vorbereitungsschule zum Spenglerpolier und Montagechef Sanitär.
Jahr 1995 Einstellung einer 2. Teilzeitsekretärin. Erweitertes Weiterbildungs-Angebot im Bereich Alternativenergien.
Jahr 2001 Austritt des Kursinstruktors Ernst Tanner infolge Pensionierung. Einstellung des neuen hauptamtlichen Kursinstruktors Urs Gabler.
Jahr 2003 Der Schweizerisch-Liechtensteinische Gebäudetechnikverband, abgekürzt suissetec, geht aus der Fusion der Verbände Clima.Suisse und SSIV hervor. Seit dem 1. Januar 2003 ist suissetec operativ tätig.
Jahr 2004 Austritt des Kursinstruktors Urs Gabler. Beginn 1. Etappe der neue Heizungswerkstatt. Es werden zuerst die beiden Schulungsräume und das Besprechungszimmer erstellt.
Jahr 2005 Einstellung des neuen hauptamtlichen Kursinstruktors Roland Gaspar. Ab April werden die neuen Schulzimmer erstmals vermietet.
Jahr 2006 Ab Februar 2006 Beginn der 2. Ausbauetappe der Heizungswerkstatt. Der Umbau der Heizungswerkstatt dauert von Februar bis Mitte August 2006. Am 28. August 2006 beginnt der ersten überbetrieblichen Kurse für die Heizungsmonteuren Lehrlinge im Ausbildungszentrum AZSSH St. Gallen. Als Nebenamt- Instruktor für die überbetrieblichen Heizungsmonteuren Kurse wird Georg Marbet angestellt.
Jahr 2008 Im Oktober 2008 wird Emanuel Zehender hauptamtlich als Zentrumsleiter im Ausbildungszentrum AZSSH St. Gallen angestellt.
Jahr 2009 Die Sekretariats-Aufgaben für die überbetrieblichen Kurse der Heizungsmonteure und Haustechnikplaner, welche bis Ende 2008 durch Stefan Zöllig aus Amriswil geführt wurden, werden ab dem 01.01.2009 ins Ausbildungszentrum AZSSH St. Gallen integriert.
Ab dem 01.01.2009 werden somit die überbetrieblichen Gebäudetechnik-Kurse, als auch die dazugehörigen Sekretariats-Aufgaben, gesamtheitlich durch das Ausbildungszentrum
AZSSH St. Gallen gewährleistet.